
Im Zuge der digitalen Transformation verlagern immer mehr Unternehmen ihre Online-Angebote in die Cloud – und Größe, Umfang und Komplexität dieser Cloud-Architekturen wachsen stetig weiter.
Die Containerisierung von Cloud-Workloads und deren Orchestrierung über Kubernetes sind Paradebeispiele für diesen Trend. Die Zahl der Kubernetes-Cluster in Public-Cloud-Umgebungen ist 2022 um 127 % gestiegen – fünfmal schneller als bei On-Premises-Containern. Und von diesen cloudbasierten Kubernetes-Clustern läuft die überwältigende Mehrheit (73 %) auf Managed-Distribution-Systemen der Cloud-Anbieter, etwa Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS).
Doch je umfangreicher diese Container-Umgebungen und Kubernetes-Workloads werden, desto stärker geraten schnelle Deployments und sofortige Ergebnisse in Konflikt mit der laufenden Kostenoptimierung. Die Gründe: fehlende Transparenz über die Workloads, unklare Kostenverantwortung oder schlicht zu wenig Zeit und Ressourcen für ein kontinuierliches Management. Laut Flexera ist "Cloud-Spend-Management" sowohl bei Großunternehmen als auch im Mittelstand die Herausforderung Nummer eins – und 68 % der Anwender mit containerisierten Workloads haben Mühe, deren Kosten in den Griff zu bekommen.
Erschwerend kommt hinzu: Mit den Bordmitteln der Anbieter allein lässt sich diese Aufgabe kaum lösen. Im AWS Cost Explorer können Sie zwar Berichte zu Ihren EKS-Nodes erstellen, doch dafür müssen sämtliche Nodes konsequent mit den passenden Labels getaggt sein – und das ist über mehrere EKS-Deployments hinweg leichter gesagt als getan.
Wer mehr Detailtiefe braucht, muss entweder eine Drittanbieter-Lösung anschaffen oder den umständlichen, zeitraubenden Weg gehen, den vollständigen Cost and Usage Report (CUR) aus Amazon herunterzuladen, um spezifischere Daten zu Kosten und Nutzung einzelner Pods, Namespaces, Cluster oder Zeiträume herauszuziehen.
Genau vor diesem Hintergrund haben wir kürzlich EKS Lens im DoiT Cloud Navigator für AWS-Kunden mit EKS-Workloads veröffentlicht. Das sofort einsatzbereite Dashboard liefert Engineering-, Produkt- und FinOps-Teams fertige Reports, die EKS-Ausgaben transparent machen und die Total Cost of Ownership (TCO) Kubernetes-basierter Workloads über Teams und Produktlinien hinweg präzise nachvollziehbar machen.
Was steckt in EKS Lens?
Wie auch die anderen vorkonfigurierten DoiT-Dashboards – etwa Pulse und GKE Lens – besteht EKS Lens aus sieben Report-Widgets, die Ihre gesamte EKS-Umgebung auf einen Blick zeigen. Dafür werden Ihre K8s-Metriken mit den AWS-Abrechnungsdaten verknüpft, sodass Sie Kosten je Pod, Namespace, Cluster usw. einsehen können:
- EKS Nodes Cost by Cluster
- Control Plane Cost
- Interactive EKS Cost Explorer
- Unallocated Resources by Cluster
- Cost by Top 15 Namespaces
- Cost by Top 20 Clusters
- Cluster Utilization
Aus dieser zentralen Ansicht lässt sich jedes Widget zu einem anpassbaren Cloud Analytics-Report aufklappen – für mehr Detailtiefe, einen anderen Zeitraum oder zusätzliche Metriken und Services.

Weil die Reports Kubernetes-Daten nach diesen Zeiträumen und Dimensionen aufschlüsseln, lassen sich K8s-Kosten deutlich einfacher genau den Business-Einheiten zuordnen, auf die es in Ihrem Use Case ankommt – etwa Anwendungen oder Engineering-Teams.
Hinzu kommt: Sie können diese Reports anpassen und per Slack, Teams, E-Mail oder anderen Kommunikationstools teilen. So binden Sie Ihr restliches FinOps-Team mühelos ein und treiben die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen voran.
Wie Sie direkt aus dem EKS-Lens-Dashboard in einen einzelnen Report einsteigen, zeigt dieser interaktive Walkthrough:
Erste Schritte mit EKS Lens
Bei allen AWS-Kunden mit verbundenen Billing-Accounts erscheint die EKS-Lens-Kachel automatisch in der oberen Toolbar des Cloud-Navigator-Startbildschirms, sobald EKS-Workloads erkannt werden.

Mit Daten gefüllt wird das Dashboard allerdings erst, wenn Sie Ihre EKS-Cluster anbinden. Dazu deployen Sie einen Agent in Ihrem Kubernetes-Account und legen anschließend einen CloudFormation-Stack im AWS Cost Explorer an. Danach kombiniert DoiT die K8s-Metriken mit Ihren Cloud-Abrechnungsdaten und gruppiert die Kosten nach Pods, Namespaces, Clustern usw. – für greifbare Business-Insights.
Den kompletten Aktivierungsprozess inklusive Details zum Kubernetes-Agent und zum CloudFormation-Stack sehen Sie in dieser interaktiven Demo:
Sie möchten mehr darüber erfahren, wie DoiT Ihre Kubernetes-Ausgaben mit EKS Lens und weiteren Funktionen im DoiT Cloud Navigator steuert und in den richtigen Kontext setzt? Oder mehr zu DoiTs On-Demand-Kubernetes-Trainings und Accelerator-Angeboten in DoiT Cloud Solve erfahren? Sprechen Sie mit einem unserer Experten.

