Mit DoiT Ramp Plans visualisieren, steuern und verfolgen Sie Ihre Commit-Erreichung – so halten Sie zugesagte Ausgaben ein und handeln proaktiv.

Wer seine Cloud-Kosten senken will, findet in vertraglich verhandelten Rabatten einen wirkungsvollen Hebel, um die Ausgaben über alle Services hinweg zu optimieren.
Solche Vereinbarungen ("Commit", "EDP" usw.) zwischen Ihnen und dem Cloud-Anbieter gewähren langfristige Rabatte – im Gegenzug für eine jährliche oder mehrjährige Zusage, über die Vertragslaufzeit mindestens einen bestimmten Betrag beim Cloud-Anbieter auszugeben.
Und genau wie beim Verbrauch gegenüber einem Savings Plan oder Committed Use Discount sollten Sie auch Ihre Commit-Erreichung genau im Blick behalten.
In der Praxis sehen wir jedoch, dass viele das manuell in einer Tabelle tun. Deshalb haben wir vor zwei Jahren Ramp Plans veröffentlicht – damit Sie Ihre Ausgaben gegenüber dem Commit proaktiv steuern können.
Heute freuen wir uns, größere Updates für DoiT Ramp Plans anzukündigen: Sie erkennen nun noch leichter, wo Sie gegenüber Ihren Commitments stehen und welche Posten Ihren Commit-Drawdown treiben.
Schauen wir uns die Neuerungen im Detail an – wer lieber Videos sieht, findet unser Update-Video weiter unten.
Ramp-Plan-Fortschritt im neuen UI besser verfolgen
Wer ein Commitment eingeht, sollte die Cloud-Ausgaben gegenüber der Zusage aus zwei Gründen genau im Blick behalten:
- Bleiben Sie unbemerkt unter Ihrem Commitment, müssen Sie am Ende die Differenz zahlen – obwohl Sie die Lücke mit etwas Vorlauf hätten schließen können.
- Zeichnet sich umgekehrt ab, dass Sie Ihr Commitment vorzeitig erreichen, lohnt es sich, frühzeitig über ein neues Commit mit noch besseren Konditionen zu verhandeln.
Genau dafür haben wir die Oberfläche überarbeitet: Sie behalten den Fortschritt in Richtung Ihrer Zusage jetzt deutlich besser im Blick.
Auf der Hauptseite der Ramp Plans sehen Sie ab sofort auf einen Blick, wie alle Ihre Ramp Plans gegenüber dem zugesagten Volumen stehen.

Mit einem Klick auf einen Ramp Plan erhalten Sie weitere Details – etwa Prognosen, wann Sie das zugesagte Volumen voraussichtlich erreichen, und welche durchschnittlichen Monatsausgaben über die Laufzeit Ihres Commitments nötig sind.

Über die Schaltfläche "View total spend breakdown" sehen Sie schließlich die zehn größten Posten, die Ihren Commit-Drawdown treiben.

Wachstumsprognosen schnell anpassen
Wenn Sie festlegen, welchen Betrag Sie zusagen möchten, treffen Sie meist Annahmen zum Ausgabenwachstum – schließlich werden Sie über mehrere Jahre kaum konstant denselben Betrag ausgeben.
Solche Pläne ändern sich aber. Vielleicht wachsen Sie stärker als ursprünglich erwartet.
In diesem Fall passen Sie das geplante Ausgabenwachstum bequem in Ihrem Ramp Plan an. Wie unten gezeigt, klicken Sie einfach auf "Edit planned spend" und tragen einen Wachstumswert ein, der zu Ihrem Geschäft passt.
Bei Bedarf hinterlegen Sie auch mehrere Werte für unterschiedliche Intervalle innerhalb eines Zeitraums – etwa, wenn Sie im Weihnachtsgeschäft mit geringerem Wachstum rechnen und danach wieder mit einem Anziehen.

Ramp Plans flexibler zuschneiden
Bisher basierten Ramp Plans auf Ihrer Rechnung. Das hatte mehrere Nachteile:
- Die Ramp-Plan-Werte des laufenden Monats wurden erst zum Monatsende aktualisiert, sobald die Rechnung erstellt war.
- Sämtliche Posten der Rechnung flossen in den Ramp Plan ein – auch solche, die gar nicht commit-fähig sind (z. B. Google Maps).
- Ramp Plans ließen sich nur einem einzigen Abrechnungsprofil zuordnen. Wer mehrere Profile für Tochtergesellschaften nutzte, konnte den Fortschritt nur schwer nachverfolgen.
Jetzt basieren Ramp Plans auf Attributions – das gibt Ihnen deutlich mehr Spielraum, wenn Sie den Scope Ihres Ramp Plans individuell zuschneiden wollen.
Standardmäßig ist ein Ramp Plan auf eine voreingestellte Attribution Group bezogen, die Attributions für 1) commit-fähige Services und 2) Marketplace-Käufe enthält.

Diese Attribution Group deckt 80–90 % der Anwendungsfälle für Commitments ab. Bei Bedarf erstellen Sie aber Ihre eigene Attribution Group und legen Ihren Ramp Plan darauf aus.
Standardmäßig zählen etwa Ausgaben für BeyondCorp Enterprise und Google Maps nicht zu Ihrem Commitment.

Wenn Sie aber einen Vertrag abgeschlossen haben, bei dem BeyondCorp doch auf Ihren Commit-Drawdown angerechnet wird, lassen Sie das (oder Ihr DoiT Account Manager) in vier Schritten in die Commit-Erreichung einfließen:
Klonen Sie die voreingestellte Attribution "Eligible service consumption".
Passen Sie die Attribution so an, dass BeyondCorp Enterprise nicht mehr herausgerechnet wird.

Erstellen Sie eine neue Attribution Group, die Ihre angepasste "Eligible service consumption"-Attribution sowie die "Marketplace consumption"-Attribution enthält.
Wählen Sie diese Attribution Group beim Scope Ihres Ramp Plans aus.

Ramp-Plans-Widget für Ihre Dashboards
Und schließlich: Ihren Ramp-Plan-Fortschritt sehen Sie jetzt mit dem neuen Ramp-Plans-Widget direkt in Ihren individuellen Dashboards.
Einfach aus der Widget-Bibliothek hinzufügen – schon haben Sie Ihre Commit-Erreichung direkt nach dem Login in DoiT Cloud Intelligence™ vor Augen.

Wollen Sie tiefer einsteigen, gelangen Sie per Klick auf das Widget direkt zur Detailseite des Ramp Plans.

Wer die Commit-Erreichung im Blick behält, erkennt frühzeitig Chancen für ein vorzeitiges Recommit zu noch besseren Konditionen – oder Situationen, in denen es eng wird.
Ramp Plans helfen Ihnen, Ihre tatsächlichen Ausgaben gegenüber Ihren Cloud-Commitments zu visualisieren, zu steuern und zu verfolgen – damit Sie wirklich das ausgeben, was Sie zugesagt haben.
Sie sind DoiT-Kunde und haben bereits einen Commit-Vertrag? Bestehende Ramp Plans ansehen oder einen neuen anlegen können Sie hier.
Noch kein DoiT-Kunde, aber an einer Zusammenarbeit interessiert? Kontaktieren Sie uns!