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Den Wert von KI messen: Das Transparenzproblem kehrt zurück

By Karl KalashJul 24, 20252 min read

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Das Muster kennen wir schon. Diesmal heißt es KI.

KI ist überall. Aber der Wert? Der bleibt weiterhin unscharf.

Die Gespräche auf den jüngsten FinOps-Events folgen einem vertrauten Muster. Wie schon in den Anfangstagen von Cloud und Kubernetes experimentieren Unternehmen intensiv – tun sich aber schwer damit, zu beziffern, was KI tatsächlich liefert.

Die Herausforderung ist dabei nicht nur finanzieller, sondern auch konzeptioneller Natur.

  • Setzen wir die richtigen Modelle ein?
  • Verschicken wir zu viele Tokens?
  • Nutzen wir unser Kapital so effizient wie möglich?

Aus Engineering-Sicht wirkt es wie ein weiteres Optimierungsproblem. Aus Finance-Sicht ist es eine Frage der Unit Economics. Und in den meisten Fällen passen diese beiden Perspektiven noch nicht zusammen.

Ein Speaker brachte es so auf den Punkt: "Irgendwann schaut jemand auf diesen OPEX-Posten und fragt: Was bekommen wir dafür eigentlich?"

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Es ist derselbe Zyklus, den wir schon kennen:

  1. Eine neue Technologie kommt auf (Cloud, Container, jetzt KI).
  2. Teams setzen sie schnell ein, um sich einen Vorsprung zu sichern.
  3. Die Kosten steigen – und die Transparenz hält nicht Schritt.
  4. Plötzlich versuchen alle, Ausgaben mit Wertbeitrag zu verknüpfen.

Wie vermeiden wir also, dieselben Fehler zu wiederholen?

Aus den Gesprächen kristallisierten sich einige Ansätze heraus:

  • Verankern Sie KI-Telemetrie frühzeitig in Ihrem FinOps-Tooling – nicht erst, wenn die Nutzung skaliert.
  • Behandeln Sie Produktivitätsgewinne als messbaren KPI, nicht nur als Narrativ.
  • Stellen Sie praktische Fragen: Hilft uns dieses Modell, schneller zu liefern? Verbessert es die Qualität der Ergebnisse?

Denn ohne diese Antworten betreiben Sie keine KI – Sie finanzieren sie nur.

Mehr dazu im Videoclip oben.