Im dynamischen Cloud-Umfeld waren AWS Spot Instances lange ein Magnet für viele Unternehmen. Doch der Wind dreht sich. Die Einsparungen, die einst untrennbar mit Spot Instances verbunden waren, schrumpfen – und Unternehmen müssen ihre Cloud-Strategie neu denken.
Als CTO von DoiT International habe ich das Privileg, die dynamische Entwicklung des Cloud Computing aus nächster Nähe zu beobachten und mitzugestalten. AWS Spot Instances waren lange die erste Wahl für Unternehmen, die Kostenvorteile suchen – insbesondere für jene, die ihre Architektur konsequent auf preemptible Instances ausrichten. Doch die Landschaft verändert sich. Die einst attraktiven Einsparungen schmelzen dahin, und es ist höchste Zeit, unsere Cloud-Strategien zu überdenken.

Die sich wandelnde Landschaft der AWS Spot Instances (erstellt mit OpenAI DALL·E)
Kürzlich bin ich auf HackerNews auf eine spannende Diskussion gestoßen – zu einem Artikel mit dem Titel "Farewell to the Era of Cheap EC2 Spot Instances". Der Beitrag zeichnet ein eher düsteres Bild der aktuellen Preisentwicklung bei EC2 Spot.

Unternehmen mit planbarer Auslastung sollten heute über garantierte Einsparalternativen wie Savings Plans nachdenken. Doch für alle, die mit Spot Instances bislang gut gefahren sind, gibt es weiterhin einen Hoffnungsschimmer.
Möglicherweise pendelt sich der Markt irgendwann wieder auf einem Gleichgewicht ein, bei dem Spot-Kapazitäten zu vernünftigen Preisen verfügbar sind. Da AWS aktuell über 600 Instance-Typen anbietet – viele davon preislich nahezu auf On-Demand-Niveau – kann eine konsequente Diversifizierungsstrategie nach wie vor Instance-Typen mit deutlichem Sparpotenzial zutage fördern.
Genau hier setzt unser Angebot DoiT Spot Scaling an. Spot Scaling automatisiert Ihre AWS Spot Instances und spart bis zu 90 % der Compute-Kosten, ohne Abstriche bei der Zuverlässigkeit – indem Workloads über die größtmögliche Bandbreite an Instance-Typen diversifiziert werden, die günstiger sind als Ihr ursprünglicher On-Demand-Instance-Typ.
Die Idee dahinter: Spot-Einsparungen einfach machen. Sie holen mit AWS Spot Instances mehr heraus – ohne sich um Launch Templates, Konfigurationen, Mixed-Instance-Policies oder andere Implementierungshürden kümmern zu müssen. Wir haben den Prozess so reibungslos wie möglich gestaltet und diversifizieren automatisch über die größtmögliche Bandbreite an Instance-Typen, die günstiger sind als Ihr ursprünglicher On-Demand-Instance-Typ.
Spot Scaling verfügt zudem über einen Fallback-Mechanismus auf On-Demand, falls nicht genügend Spot-Kapazität verfügbar ist. So vermeiden Sie Performance- oder Verfügbarkeitsprobleme in Ihren Anwendungen und sichern den Betrieb auch in einem volatilen Kapazitätsumfeld ab.
Eine ähnliche Konfiguration (mit Ausnahme des "Fallback to OnDemand") ließe sich auch über Standard-AWS-AutoScaling-Gruppen abbilden – allerdings müssten Sie dafür jede Gruppe einzeln neu konfigurieren. Mit Spot Scaling erhalten Sie hingegen eine zentrale, globale Konfiguration, die automatisch über Ihre gesamte AWS-Organisation ausgerollt wird.
Was Spot Scaling außerdem von anderen Tools am Markt abhebt, ist das kostenfreie Modell für DoiT-Kunden. Das heißt: Sie behalten 100 % der Einsparungen, die Sie durch den Einsatz von Spot Instances erzielen.
Spot Scaling ist nicht nur eine smarte Lösung, sondern fügt sich auch nahtlos in Savings Plans und Reserved Instances ein. Für jeden Instance-Typ wird ein automatischer Umschaltpunkt definiert, sodass Sie RIs und Savings Plans für die verbleibende On-Demand-Kapazität gezielter einkaufen können.
Wer seine AWS-Rabattstrategie ganzheitlich automatisieren möchte, kombiniert Spot Scaling mit DoiT Flexsave – für eine durchgängige, automatisierte Lösung zur Steuerung Ihrer AWS-Rabatte.
Fazit: Auch wenn sich die Kostenvorteile von Spot Instances wandeln – mit der richtigen Strategie und Tools wie DoiT Spot Scaling und Flexsave lassen sich Kosten weiterhin wirksam optimieren. Entscheidend ist, in dieser sich ständig verändernden Cloud-Landschaft anpassungsfähig und strategisch zu bleiben.