Ungenutzte External-IP-Adressen treiben die Kosten unbemerkt in die Höhe. Ein proaktives Management ist daher Pflicht für die Cloud-Kostenoptimierung. In diesem Beitrag zeigen wir, wie sich das Erkennen und Bereinigen ungenutzter External IPs in GCP automatisieren lässt. Eine ungenutzte External IP ist eine statische Adresse, die zwar reserviert, aber keiner Ressource zugewiesen ist.
Warum ungenutzte External IPs ins Geld gehen
Cloud-Anbieter wie AWS und Google Cloud berechnen External-IP-Adressen unabhängig davon, ob sie von laufenden Ressourcen genutzt werden oder nicht 1. Nachzulesen ist das auch im Abschnitt "External IP address pricing" 2:

Detaillierte Preise für GCP External IPs
Das Problem: External IPs liegen ungenutzt brach und werden nicht automatisch bereinigt
Um einer Ressource eine External-IP-Adresse zuzuweisen, reservieren Sie diese zunächst und hängen sie anschließend an die Ressource an – also an eine VM oder eine Forwarding Rule. Damit ist die External-IP-Adresse durch die Ressource belegt.
Wird die VM entfernt oder die Forwarding Rule gelöscht, bleibt die External IP ungenutzt zurück. Und dann summieren sich die Kosten schnell. Der Tarif liegt dann bei 0,01 USD pro Stunde je ungenutzter External IP – gegenüber 0,005 USD pro Stunde für eine genutzte External IP. Damit verdoppeln sich Ihre Kosten pro IP.
Ungenutzte External IPs manuell über die GCP-Konsole zu bereinigen, ist zwar wirksam, aber weder effizient noch skalierbar:

Manuelles Filtern nach "In Use by", um ungenutzte IPs aufzuspüren, lässt sich nicht skalieren
Genau hier setzt ein automatisierter Workflow an, der diese ungenutzten External IPs effizient bereinigt.
Die Lösung: Ungenutzte External IPs mit einem CloudFlow automatisch erkennen und bereinigen
Für genau dieses Problem habe ich ein CloudFlow Blueprint 3 für die Google Cloud Platform (GCP) gebaut. Der Workflow scannt automatisch nach External-IP-Adressen, die keiner aktiven Ressource – etwa einer VM oder einem Load Balancer – zugeordnet sind, markiert sie zur Prüfung und kann deren Freigabe optional automatisch auslösen.
Der vorgeschlagene Workflow

In der DoiT CloudFlow-Konsole werden IPs nach dem Status RESERVED gefiltert
Der Flow listet alle statischen IP-Adressen in Ihrem Projekt auf, markiert die im Status "RESERVED" – also jene ohne Bindung an eine Compute-Ressource – und informiert anschließend die Stakeholder oder gibt ungenutzte IPs automatisch frei (löscht sie) 4.
Die Vorteile von CloudFlow auf einen Blick:
- Sofortige Transparenz: Sehen Sie auf einen Blick, welche External-IP-Adressen in Ihrem Projekt oder Ihrer Organisation Geld kosten, ohne genutzt zu werden 5.
- Einfache Kostenrückgewinnung: Automatisieren Sie die Freigabe dieser IPs und schaffen Sie Budget für Ressourcen, die wirklich zählen.
- Neuen Waste vermeiden: Decken Sie Muster auf, bei denen IPs nach dem Abschalten von Workloads liegen bleiben – und passen Sie Richtlinien oder Tooling an, damit das nicht wieder passiert.
Fazit und nächste Schritte: Ungenutzte GCP External-IP-Adressen mit CloudFlow-Automatisierung sichtbar machen und bereinigen
Viele Cloud-Kunden unterschätzen, wie stark ungenutzte Ressourcen – etwa statische External-IP-Adressen – auf der monatlichen GCP-Rechnung zu Buche schlagen.
Ist eine statische External-IP-Adresse reserviert, aber keiner Ressource wie einer VM oder einer Forwarding Rule zugeordnet, berechnet Google den doppelten Tarif gegenüber einer genutzten External IP. So summieren sich vergessene IPs im Lauf der Zeit unbemerkt zu hohen Kosten.
Jetzt handeln: Zahlen Sie nicht länger für brachliegende Ressourcen. Prüfen Sie noch heute Ihre IP-Zuweisungen und nutzen Sie diese CloudFlow-Automatisierung, um Ihre Bereinigung zu verschlanken und Ihre GCP-Rechnung zu senken.
Mehr zu Kostenanomalien und automatisierter Optimierung erfahren Sie auf doit.com/platform/cloudflow/.