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Raycatch senkt Infrastrukturkosten um 80 %

Eine Lift-and-Shift-Migration zu Google Cloud mit Compute Engine und Cloud Bigtable verkürzte die Solaranalyse von 3 Tagen auf unter 5 Stunden.

Cloud Intelligence™
Raycatch

The Challenge

Beim vorherigen Cloud-Anbieter kämpfte Raycatch mit Performance-Problemen: Systemausfälle, mangelhafter Docker-Support und Probleme bei der Festplattenanbindung. Das komplexe Analysesystem für Solaranlagendaten musste riesige Datenmengen in 24-Stunden-Zyklen verarbeiten – doch die Grenzen der Infrastruktur bremsten das Wachstum und machten es schwer, weitere Kunden zu bedienen.

The Solution

Raycatch migrierte seine dockerisierte Infrastruktur per Lift-and-Shift zu Google Cloud. Für die Verarbeitung kommt Google Compute Engine mit Autoscaling und Load Balancing zum Einsatz, um Lastspitzen während der nächtlichen Analyseläufe abzufangen. Cloud Bigtable dient als NoSQL-Datenbank und speichert und verarbeitet die Sensordaten von Tausenden IoT-Geräten an Solaranlagen.

Results

  • Analysezeit von 3 Tagen auf unter 5 Stunden verkürzt
  • Infrastrukturkosten gegenüber dem vorherigen Anbieter um mindestens 80 % gesenkt
  • Aufwand für einfache Analysen um das 60-Fache reduziert
  • Mehr Systemstabilität und Flexibilität dank besserem Docker-Support
  • Verarbeitung unbegrenzter Datenmengen mit Cloud Bigtable möglich

Es hat nur ein bis zwei Tage gedauert, weil wir hervorragende Unterstützung von DoiT hatten. Das Team hat unsere bestehende Architektur geprüft und uns geholfen, mögliche Hürden und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen – so verlief die Migration nahezu reibungslos.

Haggai Hofland, CEO, Raycatch

Das ist Raycatch

Mit dem anhaltenden Wachstum der grünen Energiebranche hat das in Tel Aviv ansässige Unternehmen Raycatch die Software DeepSolar™ entwickelt, die Betreibern von Solaranlagen datenbasierte Insights zur Optimierung ihrer Photovoltaikanlagen liefert. Das 2015 gegründete Unternehmen arbeitet mit führenden europäischen Energieversorgern wie Arava Power, RTR, EDF und Enlight zusammen und expandiert nach China, Indien und in weitere Märkte. Raycatch analysiert vorhandene Datenströme aus Solaranlagen, ohne zusätzliche Hardware zu installieren, und liefert Kunden mithilfe ausgefeilter Algorithmen konkrete tägliche Handlungsempfehlungen.

Die Herausforderung

Das komplexe System von Raycatch sammelt, normalisiert und analysiert Solaranlagendaten im 24-Stunden-Takt. Beim vorherigen Cloud-Anbieter traten dabei erhebliche Performance-Probleme auf – darunter Systemausfälle und unzureichender Docker-Support. Festplatten ließen sich nicht sauber trennen, und teilweise waren manuelle Neustarts im Rechenzentrum nötig. Diese Grenzen der Infrastruktur verhinderten, dass Raycatch seine Datenverarbeitung skalieren und mehr Kunden effizient bedienen konnte.

Die Lösung

Raycatch migrierte seine dockerisierte Infrastruktur per Lift-and-Shift zu Google Cloud. Mit Unterstützung von DoiT International dauerte die Migration nur ein bis zwei Tage. Im Einsatz sind Google Compute Engine mit Autoscaling und Cloud Load Balancing, um die nächtlichen Verarbeitungsspitzen abzufangen. Cloud Bigtable dient als NoSQL-Datenbank für die eingehenden Daten von Tausenden Sensoren an Solaranlagen und ermöglicht komplexe Berechnungen. Dank der Flexibilität von Compute Engine lassen sich VMs in unterschiedlichen Größen und individuell konfigurierte Maschinentypen je nach Bedarf bereitstellen.

KI-gestützte Datenverarbeitung

Raycatch setzt auf künstliche Intelligenz, um die für tägliche Analysezyklen nötige Systemeffizienz zu erreichen. Solaranlagen können bis zu 10.000 Sensoren umfassen, die Luftfeuchtigkeit, Temperatur und weitere Variablen messen. Jeder Sensor muss eindeutig gekennzeichnet und identifiziert werden – ein Prozess, den Raycatch für mehr Tempo und Genauigkeit automatisiert hat. Cloud Bigtable speichert die Ergebnisse der Phase-1-Algorithmen und beschleunigt den Datenabruf für die Phase-2-Verarbeitung, sodass die früheren Grenzen bei den Verarbeitungsvolumen entfallen.

Die Ergebnisse

Der Wechsel zu Google Cloud brachte deutliche Performance- und Kostenvorteile. Die Analysezeit sank von drei Tagen auf unter fünf Stunden – vollständige Reports sind damit innerhalb der 24-Stunden-Zyklen möglich. Der Aufwand für die Überwachung einfacher Analysen verringerte sich um das 60-Fache und schafft dem IT-Team Freiraum für Optimierungen. Die Infrastrukturkosten sanken gegenüber dem vorherigen Anbieter um mindestens 80 %, während Systemstabilität und Flexibilität deutlich zulegten.

Wie es weitergeht

Raycatch will die KI-Automatisierung weiter ausbauen und den Kundenstamm vergrößern. Da Google Cloud die bisherigen Infrastruktur-Engpässe beseitigt, kann die KI sämtliche Daten parallel auswerten. So lassen sich mehr Kunden und Projekte aufnehmen, ohne an Agilität zu verlieren – und das Unternehmen kann sich klug an sein Wachstum anpassen. Die verbesserte Infrastruktur wirkt sich auch positiv auf Service und Produktentwicklung aus.

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