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Die entscheidenden Phasen einer Cloud-Migration meistern

By DoiTMay 10, 20226 min read

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Ob Plattformwechsel oder Verlagerung von Workloads in die Cloud – ohne soliden Plan geht es nicht. Wir zeigen Ihnen die richtigen Schritte, damit Ihre Cloud-Migration spürbaren Mehrwert fürs Geschäft schafft.

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Eine erfolgreiche Cloud-Migration steht und fällt mit einem durchdachten, gut abgestimmten Plan.

Workloads in die Cloud oder zwischen Cloud-Plattformen zu verlagern, ist anspruchsvoll – Themen wie Ausfallzeiten, Projektumfang und die Absicherung von Daten und Workloads bereiten vielen Unternehmen Kopfzerbrechen. Prognosen zufolge werden Unternehmen in den nächsten drei Jahren rund 100 Milliarden US-Dollar an Migrationsbudget verschwenden. Mit der richtigen Planung und Unterstützung lässt sich der Prozess deutlich effizienter gestalten – und liefert spürbar mehr Wert fürs Geschäft.

Bei DoiT haben wir Hunderten von Unternehmen geholfen, ihre Cloud-Nutzung zu optimieren. Diese Schritte empfehlen wir für Ihre Cloud-Migration.

Klären Sie Ihre Ziele

Die meisten Unternehmen sind heute in der Cloud – aber sie betreiben nicht alles dort, und ihre Cloud-Wahl ist selten in Stein gemeißelt. Workloads laufen weiterhin on-premises und in Colocation-Rechenzentren, und Infrastrukturstrategien werden zunehmend on-premises, Colocation, Cloud und Edge miteinander kombinieren.

Der globale Cloud-Computing-Markt soll bis 2026 auf 947,3 Milliarden US-Dollar anwachsen – ein klares Indiz dafür, dass Cloud-Migration eine zentrale Strategie für Unternehmen bleibt, die Kosten, Performance und Sicherheit optimieren wollen. Und die Cloud-Anbieter ziehen mit: Sie schaffen ständig neue Wege, das Cloud-Versprechen für Unternehmen einzulösen, die Daten und Anwendungen in die Cloud oder zwischen Cloud-Plattformen verlagern.

Cloud-Migration ist kein Allheilmittel. Bevor Sie loslegen, sollten Sie verstehen, was auf Sie zukommt – und welchen konkreten Nutzen Ihr Unternehmen aus der Verlagerung der Workloads zieht. Eine Migration kann viel bewegen, sobald der geschäftliche Mehrwert klar herausgearbeitet ist und die Führungsebene das Vorhaben aktiv mitträgt.

Leiten Sie aus Ihren Geschäftszielen konkrete KPIs ab, an denen sich der Erfolg der Cloud-Migration ablesen lässt. Diese messbaren Werte bestimmen, welche Anwendungen migriert werden, welche Cloud-Umgebung erforderlich ist und wie die ideale Infrastruktur aussieht.

Den Umfang Ihres Cloud-Migrationsprojekts festlegen

Sobald die Ziele Ihrer Cloud-Migration feststehen, gilt es, den Rahmen für das Projekt abzustecken. Entscheiden Sie, wann es startet, wer beteiligt ist und wie das Projekt gesteuert wird. Eine zentrale Frage in dieser Scoping-Phase: Was soll überhaupt migriert werden? Dazu gehört eine gründliche Anwendungsbewertung, um zu ermitteln, welche Anwendungen einen größeren Geschäftsnutzen entfalten, wenn sie in die Cloud oder in eine andere Cloud verlagert werden.

Öffentlich zugängliche Anwendungen mit variabler Last und globaler Reichweite sind gute Kandidaten für die Public Cloud. Andere sind zu komplex oder zu riskant für eine Migration – oder liefern schlicht keinen akzeptablen Return on Investment. Eine unvollständige Bewertung der zu migrierenden Workloads führt dazu, dass Migrationsanforderungen nicht präzise definiert werden – mit dem Risiko späteren Scope Creeps.

Eine lückenhafte Workload-Bewertung kann zudem Engpässe verursachen, wenn Abhängigkeiten zwischen den zu migrierenden Systemen nicht erkannt und berücksichtigt werden. Ohne präzises Mapping dieser Abhängigkeiten führen falsche Reihenfolgen und Gruppierungen bei der Migration zu Performance-Problemen im Netzwerk und zu Verzögerungen, die den Zeitplan sprengen. Solche Probleme lassen sich vermeiden, indem Sie für Ihre Scoping-Entscheidungen einen erfahrenen Migrationspartner hinzuziehen.

Skills im eigenen Team prüfen

Sobald Ziele und Rahmen Ihrer Cloud-Migration stehen, sollten Sie Ihre eigenen Kapazitäten zur Umsetzung ehrlich bewerten. Dabei stellt sich womöglich heraus, dass die internen Skills für eine erfolgreiche Migration schlicht fehlen.

Eine Lösung kann darin bestehen, bestehende Teammitglieder gezielt zu schulen und weiterzubilden, damit sie die Migration planen und umsetzen können. Das ist zeit- und ressourcenintensiv, aber eine sinnvolle Ergänzung zur aktiven Suche auf einem angespannten Arbeitsmarkt, der zunehmend nach Cloud-Skills hungert.

Sind Weiterbildung und Recruiting keine gangbaren Wege, kann ein Cloud-Services-Partner Sie durch den Migrationsprozess führen. Als Cloud-Experten geben sie konkrete Empfehlungen und beraten zu Lösungen, mit denen Sie Ihre Migrationsziele erreichen.

Vielleicht haben Sie auch hochqualifizierte Entwickler im Haus, die Anwendungen bereits mit Containern und Microservices cloud-native aufbauen. Bei der Verlagerung von Workloads aus dem Rechenzentrum in die Cloud brauchen sie dann nur noch Orientierung und Begleitung. Unsere Senior Cloud Architects unterstützen Sie mit Experten-Workshops und Beratung, während Sie die Migration zu AWS oder Google Cloud selbst durchführen.

Den passenden Migrationsansatz wählen

Welche Expertise Sie für Ihre Cloud-Migration einbringen können, bestimmt maßgeblich den Migrationsansatz. Bei begrenztem Know-how oder eingeschränktem Zugriff auf die zugrunde liegende Codebasis bleibt meist nur Rehosting. Auch als Lift-and-Shift bekannt, bedeutet Rehosting, dass bestehende Daten und Anwendungen unverändert von einer IT-Umgebung in eine andere verlagert werden – ob vom Rechenzentrum in die Cloud oder von einer Cloud-Plattform in die andere.

Alternativen mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad sind Refactoring, Revising, Replacing und Rebuilding von Workloads. Refactoring erfordert nur kleinere Anpassungen an der Codebasis, um einen Workload zu optimieren – Rebuilding hingegen bedeutet eine komplette Neuentwicklung. Verschiedene Ansätze lassen sich für unterschiedliche Workloads oder Use Cases kombinieren – aber alles Weitere in Ihrem Migrationsplan hängt vom gewählten Ansatz ab.

Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit mit einem Cloud-Partner entschieden haben, berät dieser Sie zum besten Vorgehen für Ihre konkreten Anforderungen und Ziele. Steht der richtige Ansatz fest, können Sie Kosten budgetieren, die geeignete Cloud-Umgebung und das passende Deployment-Modell auswählen und den Cloud-Anbieter wählen, der am besten zu Ihren Anforderungen passt.

Den Migrationsplan verfeinern

Ein maßgeschneiderter Plan für Ihr Migrationsprojekt beginnt mit einer Checkliste der Voraussetzungen, die vor dem Start erfüllt sein müssen. Dazu zählen eine validierte Cloud-Architektur, die den Workload aufnehmen kann, sowie die Priorisierung der Migrationselemente unter Berücksichtigung aller Abhängigkeiten.

Anschließend skizzieren Sie die eigentlichen Migrationsschritte – von der Information der Anwender über die geplante Migration bis hin zu Notfallplänen wie Rollbacks und Recoveries. Sorgen Sie dafür, dass die Reihenfolge von Migration und Go-Live glasklar ist und auch andere Deliverables und Updates sauber gesteuert werden.

Die Lösung ausrollen

Zeit für die Migration. Damit alles reibungslos läuft, sollten Sie den Migrationsprozess frühzeitig testen und validieren. Ein Test-Go-Live macht potenzielle Probleme sichtbar und gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wie lange der Prozess dauert. Ihre Migrationsstrategie zielt zwar darauf ab, Ausfallzeiten zu minimieren – aber ein Go-Live kann sich hinziehen, vor allem bei mehreren Anwendungen und großen Datenmengen. Sobald alles live ist, prüfen Sie Funktionalität und Performance der Workloads gründlich.

Mit einem Partner wachsen

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Migrationsprojekt rückt die Zukunftsplanung in den Fokus. Cloud-Anbieter haben enorme Anstrengungen unternommen, um die Migration in Cloud-Infrastrukturen zu vereinfachen und zu beschleunigen – doch zentrale Unterschiede zwischen den Cloud-Umgebungen wirken sich darauf aus, wie Sie künftig skalieren, optimieren und weiterentwickeln. Sie brauchen fundiertes Wissen über Ressourcen, Services, Kostenstrukturen und Prozesse des jeweiligen Cloud-Anbieters, um Ihre Cloud wirklich für den möglichen Geschäftsnutzen einzusetzen.

Das eigene Geschäft auszubauen und gleichzeitig mit der ständigen Weiterentwicklung der Cloud Schritt zu halten, ist alles andere als trivial. Genau deshalb lohnt es sich, auf ein externes Team aus dedizierten Cloud-Experten zu setzen. Mit einem Partner wie DoiT erhalten Sie Zugang zu einem intelligenten Technologie-Portfolio und unbegrenzten Support für Ihre individuellen Cloud-Anforderungen – ohne Zusatzkosten.