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Cloud Services: Arten, Vorteile und Einsatzszenarien im Überblick

By DoiTOct 22, 20248 min read

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Cloud Services geben Unternehmen On-Demand-Zugriff auf IT-Ressourcen – von Compute, Storage und Software über Security bis hin zu Expertensupport, alles über das Internet bereitgestellt. So lässt sich der Infrastrukturaufwand reduzieren, schneller skalieren und neue Funktionen ohne hohe Vorabinvestitionen einführen.

Wer schon einmal mit komplexer IT-Infrastruktur, schnellem Wachstum oder dem Schritthalten mit neuen Technologien gerungen hat, ist damit nicht allein. Cloud Services bieten eine pragmatische Antwort auf genau diese Herausforderungen.

Cloud Services stellen Unternehmen ein breites Spektrum an Ressourcen bedarfsgerecht über das Internet bereit, darunter:

  1. Compute- und Storage-Kapazitäten
  2. Softwareanwendungen
  3. Security-Tools und -Services
  4. Beratung und Support durch Experten
  5. Schulungs- und Weiterbildungsprogramme

Cloud services

Wer diese Services nutzt, senkt IT-Kosten, steigert die operative Effizienz und bleibt in einem dynamischen Markt agil. Cloud-Anbieter bringen das nötige Know-how und die Infrastruktur mit, damit Sie technologische Komplexität meistern und sich auf Ihre Kerngeschäftsziele konzentrieren können.

Allerdings bringt der Schritt in die Cloud neben mehr Agilität, Skalierbarkeit und Kosteneinsparungen auch eigene Herausforderungen mit sich. Teams können den Überblick verlieren, Optimierungspotenziale übersehen und die Kostentransparenz einbüßen – was die Kostenprognose für neue Workloads erschwert.

Genau hier zahlt sich eine strategische Investition in Cloud Services aus.

In diesem Beitrag zeigen wir, was Cloud Services sind, warum sie wichtig sind und wie Sie die passenden Services für Ihr Unternehmen auswählen.

Was sind Cloud Services?

Als Cloud Services bezeichnet man Anwendungs- und Infrastrukturressourcen, die von Drittanbietern über das Internet bereitgestellt werden.

Wer etwa Anwendungen entwickeln, betreiben und verwalten möchte, ohne sich um die zugrunde liegende Infrastruktur kümmern zu müssen, kann auf Platform as a Service (PaaS) wie Microsoft Azure App Service oder Google Cloud zurückgreifen.

Cloud-Anbieter stellen aber nicht nur eigene Services bereit – sie ermöglichen auch die Nutzung von Drittanbieterplattformen wie Databricks, einer cloud-basierten Plattform für Datenanalyse und KI mit gemeinsamen Umgebungen für Datenverarbeitung, Machine Learning und kollaborative Workflows.

Letztlich unterstützen diese Anbieter Unternehmen bei Einführung und Optimierung von Cloud-Technologien, damit sie das volle Potenzial ihrer Services ausschöpfen.

Steigen beispielsweise die Cloud-Kosten und fehlt intern das Know-how zur Ursachenanalyse, decken Cloud-Berater Ineffizienzen auf und empfehlen konkrete Gegenmaßnahmen.

Cloud Services im Vergleich zu On-Premises-Lösungen

On-Premises-Lösungen sind Hardware oder Software, die in einem eigenen Rechenzentrum vor Ort betrieben werden – statt remote in der Cloud. Viele Unternehmen wenden sich aus folgenden Gründen davon ab:

  • Kosten: On-Premises-Rechenzentren erfordern hohe Investitionsausgaben. Cloud Services setzen auf Pay-as-you-go- oder Abomodelle.
  • Infrastrukturgrenzen: On-Prem-Ressourcen zu skalieren ist langsam und bindet Zeit und Personal, während Cloud-Ressourcen sich schnell hoch- oder runterfahren lassen.
  • Wartung und Updates: On-Prem-Wartung erfolgt intern. Bei Cloud Services kommen Updates und Patches direkt vom Anbieter.
  • Disaster Recovery: Cloud Services bieten häufig Redundanz und Wiederherstellung zu deutlich geringeren Kosten.
  • Agilität und Innovation: In Cloud-Umgebungen lassen sich neue Technologien ohne Hardware-Engpässe einfacher testen, ausrollen und einführen.

Deshalb haben sich Investitionen in Cloud Services für viele Unternehmen ausgezahlt. Ein PwC-Bericht zeigt, dass Verantwortliche aus Business und Technologie eine höhere Profitabilität, mehr Produktivität und eine kürzere Time-to-Market erleben – ein deutlicher Hinweis darauf, warum die Cloud zum Standard wird.

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So profitieren Unternehmen vom Schritt in die Cloud ( Quelle)

Warum sich die Investition in Cloud-Service-Lösungen lohnt

Ob große Engineering-Organisation oder kleines IT-Team – die Zusammenarbeit mit einem Cloud-Services-Partner kann erhebliche Vorteile bringen.

Cloud optimieren und nach Bedarf skalieren

In On-Premises-Umgebungen erfordert Skalierung Beschaffungszyklen, Hardware-Upgrades und Ausfallzeiten. Mit Cloud Services skalieren Sie zu Spitzenzeiten hoch und in ruhigeren Phasen wieder herunter.

Wer in schwächeren Monaten weniger Ressourcen benötigt, kann Compute-Instanzen abschalten und zahlt nur für die tatsächliche Nutzung.

Allerdings sammeln sich mit der Zeit oft unnötige oder kaum genutzte Services an – ein "Cloud Bloat", der die Einsparungen wieder auffrisst. Um das zu vermeiden, lohnt sich die Zusammenarbeit mit Anbietern wie DoiT zur Optimierung der Cloud-Ausgaben.

Investitionen in eigene Infrastruktur reduzieren

Cloud Services verringern oder eliminieren Ausgaben für:

  • Hardware-Beschaffung
  • Wartung der On-Premises-Infrastruktur
  • Upgrade oder Austausch teurer Hardware

Das Pay-as-you-go-Modell verlagert Ausgaben von Investitions- auf Betriebskosten und schafft Budget für strategische Initiativen.

Außerdem entfallen indirekte Kosten wie Stellfläche, Strom, Kühlung und IT-Support vor Ort.

Mit der Cloud schneller auf den Markt

Time-to-Market ist ein klarer Wettbewerbsvorteil. Cloud Services verkürzen die Zeit bis zum Aufbau von Umgebungen und zum Deployment von Anwendungen drastisch – Ressourcen lassen sich in Minuten bereitstellen, nicht erst in Wochen oder Monaten.

Laut McKinsey könnten Cloud-Werttreiber für die Forbes Global 2000 mehr als 3 Billionen US-Dollar an EBITDA-Wert erschließen.

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So könnten Forbes-Global-2000-Unternehmen von Cloud-Werttreibern profitieren ( Quelle)

Höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit

Cloud Services sind von Natur aus verteilt und ermöglichen parallele Verarbeitung über mehrere Server hinweg. Datenintensive Anwendungen laufen schneller, ohne von On-Prem-Infrastruktur ausgebremst zu werden.

Unternehmen können zudem spezialisierte Instanztypen wählen – etwa High-Performance Compute für Workloads wie wissenschaftliche Simulationen oder Deep Learning.

Mehr Zuverlässigkeit durch Service-Zusagen und Support

Cloud Services kommen meist mit Service Level Agreements (SLAs), die Zuverlässigkeit zusichern und Kompensationen vorsehen, falls Zielwerte nicht erreicht werden.

Ein 99-%-SLA erlaubt zum Beispiel maximal rund 43 Minuten Ausfallzeit pro Monat.

Cloud-Anbieter sichern Zuverlässigkeit über redundante Systeme, verteilte Rechenzentren und Failover-Mechanismen, die bei Ausfällen automatisch auf Backups umschalten.

Cloud Services wie Microsoft Azure und AWS bieten häufig SLAs von bis zu 99,9 %.

Welche Arten von Cloud Services gibt es heute?

Cloud Services haben sich weiterentwickelt und decken heute ein breites Spektrum an Anforderungen ab. Hier die gängigsten Servicemodelle.

Infrastructure as a Service (IaaS)

IaaS ist das grundlegendste Modell. Es stellt virtualisierte Ressourcen wie Compute, Storage und Networking bereit.

Sie verwalten Betriebssystem und Anwendungen, der Anbieter kümmert sich um die zugrunde liegende Hardware-Infrastruktur.

Amazon EC2 ist ein bekanntes IaaS-Beispiel. Sie starten virtuelle Maschinen mit individuellen CPU-, Speicher- und Storage-Konfigurationen und zahlen nur für die Nutzung.

Cloud services companies IaaS architecture

IaaS-Architektur

Platform as a Service (PaaS)

PaaS bietet Infrastruktur und zusätzlich Werkzeuge für Anwendungsentwicklung und -bereitstellung, darunter:

  • Betriebssysteme
  • Software-Entwicklungstools
  • Datenbankmanagementsysteme
  • Middleware

Heroku ist ein PaaS-Beispiel: Es ermöglicht App-Deployments und stellt zugleich Managed Services wie Datenbanken, Caching und Monitoring bereit.

Cloud services consulting companies PaaS architecture

PaaS-Architektur ( Quelle)

PaaS kann teurer sein als IaaS und Lock-in-Effekte, Integrationsherausforderungen und Migrationskomplexität mit sich bringen. Viele Unternehmen arbeiten mit einem Cloud-Services-Partner wie DoiT, um die Risiken bei der Einführung zu minimieren.

Software as a Service (SaaS)

SaaS liefert vollständige Anwendungen über das Internet, erreichbar per Browser oder Mobile App. Der Anbieter kümmert sich um Sicherheit, Verfügbarkeit und Performance.

Salesforce ist ein klassisches SaaS-Beispiel. Nutzer melden sich an und zahlen eine Abogebühr, während Salesforce das Backend verwaltet.

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SaaS-Architektur ( Quelle)

Je nach Produkt kann SaaS die Anpassbarkeit einschränken und einen Vendor-Lock-in mit sich bringen – vor allem bei Unternehmen mit komplexen Anforderungen.

Functions as a Service (FaaS)

FaaS (Serverless Computing) erlaubt es Entwicklern, Funktionen auszuführen, ohne Server zu betreiben. Sie zahlen nur für die Ausführungszeit – ideal für unvorhersehbare Workloads.

AWS Lambda ist ein FaaS-Beispiel: Es führt Funktionen aus und skaliert automatisch mit der Zahl eingehender Anfragen.

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FaaS-Architektur ( Quelle)

Anything as a Service (XaaS)

XaaS ist ein Sammelbegriff für die cloud-basierte Bereitstellung nahezu jeder IT-Funktion – etwa Storage (STaaS), Daten (DaaS) oder Networking (NaaS).

Dieses Modell erlaubt es Unternehmen, Funktionen flexibel zu kombinieren, ohne alles intern betreiben zu müssen.

Wie moderne Unternehmen Cloud Services einsetzen

Cloud Services wirken sich auf nahezu jeden Unternehmensbereich aus. Häufige Einsatzszenarien sind:

  • Digitale Transformation: schnellere Experimente und Produktveröffentlichungen.
  • Big Data und Analytics: Analysen und ML im großen Maßstab ohne Vorabinvestitionen in Hardware.
  • Serverless Computing: weniger Betriebsaufwand und bessere Skalierbarkeit.
  • DevOps und CI/CD: schnellere und häufigere Deployments als in On-Prem-Umgebungen.
  • Security und Compliance: Anbieterzertifizierungen nutzen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

So wählen Sie die richtigen Cloud Services für Ihr Unternehmen

Die Wahl des richtigen Cloud-Anbieters beeinflusst Kosten, Skalierbarkeit, Risiken und langfristige Flexibilität. Diese Schritte sind dabei entscheidend:

  • Mit einer Bedarfsanalyse starten: Prüfen Sie Infrastruktur, Geschäftsziele und Cloud-Strategie. Klären Sie, ob Sie hybride oder vollständig cloud-basierte Workloads benötigen.
  • Skalierbarkeit und Flexibilität bewerten: Achten Sie auf Autoscaling und Unterstützung für hybride und Multicloud-Deployments.
  • SLAs prüfen: Streben Sie 99 % Verfügbarkeit oder mehr an und prüfen Sie die Reaktionszeiten des Supports nach Schweregrad.
  • Gesamtkosten analysieren: Berücksichtigen Sie neben dem Grundpreis auch Schulungs-, Management- und Migrationskosten.

Bei DoiT bieten wir beispielsweise SLAs zwischen 30 Minuten und 12 Geschäftsstunden – je nach Schweregrad des Tickets. Im Schnitt lösen wir Anfragen in 1 Tag und 19 Stunden. Wenn Sie diese Zuverlässigkeit benötigen, sprechen Sie mit unserem Team – wir zeigen Ihnen, wie wir unterstützen können.

Mit Cloud-Experten zur passenden Lösung

Eine Cloud-Migration muss kein Kraftakt sein. Mit klaren Bewertungskriterien und definierten Geschäftszielen finden Sie einen Anbieter, der sowohl die Einführung als auch die laufende Optimierung trägt.

Egal, ob Sie in die Cloud migrieren oder die Kosteneffizienz steigern wollen – die Zusammenarbeit mit erfahrenen Praktikern hilft, typische Stolperfallen zu umgehen. Die Cloud-Experten von DoiT begleiten Unternehmen mit den passenden Prozessen, Frameworks und Enablement-Angeboten, damit sie schnell auf Tempo kommen.

Wenn Sie eine Migration oder Optimierungsinitiative planen, sprechen Sie mit einem DoiT-Experten – und erfahren Sie, wie Sie schneller und mit weniger Risiken vorankommen.

Häufig gestellte Fragen zu Cloud Services

Was sind Cloud Services?

Cloud Services sind IT-Ressourcen, die Drittanbieter bedarfsgerecht über das Internet bereitstellen. Dazu zählen Compute, Storage, Software, Security und Managed-Support-Services.

Welche Hauptarten von Cloud Services gibt es?

Die gängigsten Cloud-Service-Modelle sind IaaS, PaaS, SaaS, FaaS (Serverless) und XaaS (Anything as a Service).

Was sind die Vorteile von Cloud Services?

Cloud Services können Infrastrukturkosten senken, die Skalierbarkeit verbessern, die Time-to-Market verkürzen, die Zuverlässigkeit erhöhen und Zugang zu fortschrittlichen Funktionen wie Analytics und KI bieten.

Wie wähle ich den richtigen Cloud-Anbieter aus?

Starten Sie mit den geschäftlichen und technischen Anforderungen, prüfen Sie Skalierbarkeit, SLAs, Sicherheitsniveau und Gesamtkosten – einschließlich Migration und Betriebsaufwand.

Worin unterscheiden sich Cloud- und On-Premises-Infrastruktur?

On-Premises-Infrastruktur wird in eigenen Räumlichkeiten betrieben und gewartet. Cloud-Infrastruktur wird vom Anbieter gehostet und lässt sich mit Pay-as-you-go-Preismodellen schnell skalieren.