Cloud Intelligence™Cloud Intelligence™

Cloud Intelligence™

Die 6 größten Cloud-Computing-Hürden – und wie Sie sie umgehen

By DoiTAug 2, 20227 min read

Diese Seite ist auch in English, Español, Français, Italiano, 日本語 und Português verfügbar.

Erfolgreiche Cloud-Nutzung erfordert Veränderungen – von Unternehmenskultur und Finanzmanagement bis hin zu Sicherheit und Daten. Wer diese typischen Stolpersteine umgeht, kommt schneller ans Ziel.

challenges of cloud computing

Diese Cloud-Computing-Hürden meistern – und Geschäftsziele erreichen

Immer mehr Unternehmen setzen auf die Public Cloud: Laut Prognose steigen die weltweiten Endnutzerausgaben für Public-Cloud-Services 2022 um 20,4 %. Doch nicht alle ernten den erhofften Erfolg. Die Cloud zu nutzen ist vielleicht die wichtigste IT-Maßnahme, mit der Unternehmen heute ihre Geschäftsziele erreichen können – nur verschiebt sich dieses Ziel ständig.

Was als reines Infrastrukturthema begann, ist zu einer vielschichtigen Herausforderung geworden. Sie verlangt grundlegende Veränderungen – nicht nur in der IT, sondern ebenso in Unternehmenskultur, Finanzmanagement, Sicherheit und Datenstrategie.

Fehlende Rückendeckung der Führungsebene

Eine Cloud-Migration ohne Rückhalt im Management ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Damit sich die Cloud wirklich transformativ entfalten kann, braucht es einen tiefgreifenden Kulturwandel – und der gelingt nur, wenn die Führungsebene ihn aktiv vorantreibt. Die Verantwortlichen müssen die Cloud-Migration sichtbar und überzeugend mittragen und die Vorteile so gut verstehen, dass sie alle Stakeholder dafür gewinnen können.

Damit Ihre Führungskräfte zu zentralen Fürsprechern Ihrer Cloud-Initiative werden, müssen Sie wahrscheinlich selbst die Werbetrommel rühren. Skizzieren Sie, was eine erfolgreiche Cloud-Strategie konkret beinhaltet, und verknüpfen Sie sie mit klaren Geschäftszielen und messbaren Ergebnissen. Bedenken Sie: Ihre Führungskräfte sind nicht zwangsläufig gegen Ihre Cloud-Ziele – sie sind zu Recht vorsichtig bei jeder unternehmensweiten Transformation, die IT-Betrieb, Finanzmodelle und letztlich die gesamte Unternehmenskultur verändert.

Ohne Rückendeckung des Managements werden Sie jedoch kaum das Budget bekommen, das für eine stimmige Cloud-Strategie nötig ist. Ohne ausreichendes Budget müssen Abteilungen auf eigene Faust handeln – das führt zu unkoordinierten Initiativen, die nicht an die übergeordneten Geschäftsziele gekoppelt und damit von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.

Die Cloud als reines Tech-Thema betrachten

Ein erfolgreiches Cloud-Modell bedeutet einen Paradigmenwechsel: Ein halbes Jahrhundert eingefahrener IT-Praktiken weicht einem grundlegend neuen Ansatz, der Produktivität und Wertschöpfung antreibt. Damit der Übergang reibungslos verläuft, müssen Sie nicht nur die Führungsebene mit ins Boot holen, sondern den Wandel in der gesamten Organisation umsetzen – nur so schaffen Sie ein solides Fundament für alle künftigen Cloud-Projekte.

Eine Umgebung für die optimale Cloud-Nutzung aufzusetzen, ist nicht allein eine Frage der Anwendungsarchitektur. Es braucht ein Mindset, das Ihrem Unternehmen mehr Agilität, Skalierbarkeit und Resilienz ermöglicht. Anwendungen müssen unter Umständen angepasst, abgeschaltet, neu aufgebaut oder ersetzt werden – doch der Wandel reicht weit über die technische Ebene hinaus:

Ihre Organisation muss veränderungsbereit sein, den Prozess der Cloud-Adoption oder -Migration verstehen und über belastbare, passende Daten verfügen. Richtlinien und Methoden auf Basis dieser Daten anzupassen, ist entscheidend – aber einen solch grundlegenden Wandel umzusetzen, ist anspruchsvoll.

Kosten geraten außer Kontrolle

Vielen CFOs leuchteten die Augen, als sie das nutzungsbasierte Pay-as-you-go-Modell der Cloud sahen und auf sinkende IT-Kosten hofften. Doch der Wechsel von Capex (Investitionsausgaben) zu Opex (Betriebsausgaben), den die Cloud mit sich bringt, ist kein Allheilmittel. Im Gegenteil: Ineffiziente Cloud-Ausgaben gehören zu den größten Hürden des Cloud Computing – Unternehmen geben an, dass 32 % ihrer Cloud-Ausgaben verpuffen. Mit gezielter Kostenoptimierung kann Cloud Computing für viele Unternehmen wirtschaftlicher sein als On-Premises-Strategien – doch ohne sauberes Monitoring laufen die Kosten schnell aus dem Ruder.

Sobald diese Kosten das Umsatzwachstum überholen, das sie eigentlich befeuern sollen, hat Ihr Unternehmen ein Problem. Die Ursache liegt oft in mangelnder Transparenz darüber, wie Cloud-Instanzen und -Services tatsächlich genutzt werden. Der erste Schritt zur Kostenkontrolle ist daher ein klares Bild davon, wie Ihr Team Cloud-Ressourcen einsetzt und wie sich geplante Architektur- und Infrastrukturänderungen auf die künftigen Ausgaben auswirken.

Mit diesen Informationen können Sie im Team ein Bewusstsein für Verantwortung bei den Cloud-Kosten schaffen. Da Ihre Mitarbeitenden zwar weniger verschwenden möchten, aber kaum Zeit haben, jeden Cent forensisch nachzuverfolgen, ist Automatisierung unverzichtbar – sie deckt Kostentreiber auf und behebt Probleme, sobald sie auftauchen. Ein Produkt wie DoiT Flexsave kann sich hier als Gamechanger erweisen: Es automatisiert die Cloud-Kostenoptimierung und holt mit minimalem Aufwand maximale Einsparungen heraus.

Cloud-Sicherheit nicht als Priorität behandeln

Sicherheit muss von Anfang an Bestandteil jedes Cloud-Projekts sein. Dieser Security-by-Design-Ansatz bedeutet: Entwickler und Stakeholder aus Informationssicherheit, Risikomanagement und IT-Betrieb arbeiten gemeinsam daran, mögliche Datenschutzverletzungen und Schwachstellen mit klar definierten Kontrollen und Prozessen zu minimieren. Die Verantwortlichkeiten für einzelne Sicherheitsaufgaben sind klar geregelt – wenn etwas schiefläuft, lässt es sich schnell beheben.

Anstatt Ihrer Cloud-Strategie nachträglich eine Sicherheitsrichtlinie überzustülpen, sollten Sie Sicherheit von Beginn an mitdenken und Security-Best-Practices in jeden einzelnen Schritt einbauen. In kurzen, durch Automatisierung gestützten Iterationen lassen sich Monitoring- und Sicherheitsthemen zügig angehen und beheben.

Kunden sollten außerdem das Shared-Responsibility-Modell verstehen, das der Cloud-Sicherheit zugrunde liegt. Cloud-Anbieter verantworten das, was sie selbst kontrollieren – im Wesentlichen die Komponenten der Service-Infrastruktur. Andere Sicherheitsaspekte, etwa das Bereitstellen, Pflegen und Durchsetzen von Sicherheitsmaßnahmen, liegen beim Kunden. Informieren Sie sich über die Best Practices Ihres jeweiligen Cloud-Anbieters und machen Sie sich Ihre eigene Sicherheitsverantwortung bewusst.

Daten nicht wirksam nutzen

Die meisten Unternehmen kratzen nur an der Oberfläche dessen, was die Cloud leisten kann. Richtig genutzt, können Daten aus Cloud-Technologien transformative Wirkung entfalten und ambitionierten Unternehmen bislang ungeahnte Erkenntnisse liefern. Mit der richtigen Analyse lassen sich Kundenbindung stärken, Produktivität steigern, Verfügbarkeiten erhöhen und Abläufe verschlanken.

Doch Daten allein erzeugen keinen Wert. Sie müssen aufbereitet, analysiert und verstanden werden – und viele Unternehmen schöpfen die enormen Datenmengen, die ihre cloud-getriebenen Systeme erzeugen, schlicht nicht aus. Statt digitaler Transformation erleben sie eine Datenflut, die ihre Ökosysteme überschwemmt, die Komplexität in nie dagewesene Höhen treibt und die Kosten steigen lässt – ohne entsprechenden Wertzuwachs.

Sind die Daten Ihres Unternehmens dagegen strukturiert und zentral zugänglich, lassen sie sich gezielt für Verbesserungen einsetzen – etwa für schnellere Reaktionen bei Service-Ausfällen oder erweiterte Angebote für Kunden.

Abhängigkeiten falsch einschätzen

Eine der größten Hürden des Cloud Computing besteht darin, Anwendungsabhängigkeiten zu durchschauen. Die meisten Ihrer bestehenden Anwendungen sind mit anderen Systemen in Ihrer IT-Umgebung verknüpft und auf sie angewiesen. Bevor Sie irgendetwas in die Cloud verschieben, müssen Sie analysieren, wo Verbindungen und Abhängigkeiten bestehen und welche Services davon betroffen sind.

Diese Beziehungen sauber zu erfassen, ist berüchtigt schwierig – gerade in einer sich rasch wandelnden Umgebung. Die Folgen einer Fehleinschätzung sind gravierend: Sie riskieren, die Funktionalität der vernetzten Services zu stören, und können durch Engpässe in den Abhängigkeiten inakzeptable Latenzen einschleppen.

Application Mapping lässt sich auf unterschiedliche Weise umsetzen – von manuell bis vollautomatisiert. Es deckt Wechselwirkungen zwischen On-Premises-, Software-as-a-Service- und Cloud-Assets auf und zeigt, welche Anwendungen migriert werden können. So entscheiden Sie fundiert, was wann migriert wird. Da 53 % der Unternehmen App-Abhängigkeiten als ihre größte Hürde bei der Cloud-Migration nennen, lohnt es sich, einen erfahrenen Partner an die Seite zu holen, der einen detaillierten Überblick verschafft.

Cloud-Erfolge absichern

Für Unternehmen ist es oft schwierig, das Versprechen der Public Cloud einzulösen, ohne in eine Kostenfalle zu geraten. DoiT hat hunderten schnell wachsenden, digital versierten Unternehmen weltweit geholfen, Public-Cloud-Technologie und -Services für große Ziele zu nutzen. Ob Sie Zugang zu einem fortschrittlichen Technologie-Portfolio oder tiefe Multicloud-Expertise brauchen – ein verlässlicher Cloud-Partner hilft Ihnen, den Fallstricken der Cloud auszuweichen und ihr Potenzial voll auszuschöpfen.