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AWS re:Invent 2023: Drei zentrale Erkenntnisse

By Craig LowellDec 6, 20234 min read

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Die AWS re:Invent 2023 ist vorbei – Zeit für ein Fazit, was wir in den vier Tagen in Las Vegas mitgenommen haben.

Als dominierender Anbieter im Public-Cloud-Markt – sowohl beim Marktanteil als auch beim Funktionsumfang – steht AWS unter dem ständigen Druck seiner Nutzer, bei Cloud-Innovationen vorne zu bleiben. Das gelingt häufig durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Technologieanbietern im Partner-Ökosystem.

Die diesjährige Konferenz lieferte dafür gleich mehrere Beispiele: AWS stellte zahlreiche neue Angebote und Erweiterungen vor, um der wachsenden Nachfrage nach Services wie generativer KI, Security und Storage gerecht zu werden. Werfen wir einen Blick auf die drei wichtigsten Themen, die DoiT in dieser Woche ausgemacht hat:

Generative-AI-Lösungen, wohin man blickt

GenAI ist seit einigen Jahren das bestimmende Thema auf Branchenevents – und die re:Invent 2023 bildete da keine Ausnahme.

Die wichtigste Neuvorstellung in diesem Bereich war Amazon Q, der neue KI-gestützte Chatbot, der schnellen und effizienten Kundensupport bieten und gleichzeitig manuelle, aufwendige Aufgaben reduzieren soll. Q ist mehr als ein generischer Chatbot: Er liefert sowohl Developer- als auch Business-Intelligence-Insights, indem er Interaktionen anhand der jeweiligen Benutzerrollen, Berechtigungen und Datenschutzanforderungen personalisiert. Kunden und Partner können Q nutzen, um Fragen zu beantworten, Entwicklungsprozesse zu analysieren, Code-Versions-Upgrades zu beschleunigen und vieles mehr.

Die Ankündigung von Q war jedoch nicht die einzige GenAI-Neuigkeit auf der Konferenz. Auch auf Infrastrukturebene gab es Fortschritte: Die neuen Trainium-2-Chips sollen bis zu viermal schnellere Trainings-Performance und dreimal mehr Speicherkapazität für große KI-Modelle liefern. Zu den Service-Erweiterungen zählen außerdem KI-Integrationen in Dienste wie AWS CloudWatch, AWS Config und Amazon Inspector.

Solche Verbesserungen sorgen dafür, dass AWS und sein Partner-Ökosystem auch künftig zu den Vorreitern der KI-Innovation in der Public Cloud zählen.

Kostenoptimierung bleibt das beherrschende Thema

Ein Rundgang über die Expo-Fläche und die hunderten Sponsorenstände macht deutlich: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steht Kostenoptimierung bei allen ganz oben auf der Agenda. Ob ein Anbieter Commitment-Management-Services, DevOps-Erweiterungen, Storage- oder Security-Lösungen anbietet oder nahezu jeden anderen Bereich des Cloud-Managements abdeckt – das Nutzenversprechen läuft fast immer auf dasselbe hinaus: mehr Effizienz und Kosteneinsparungen bei der Nutzung verschiedener Cloud-Services.

Das überrascht kaum, denn nahezu jedes Produkt und jede Anwendung in Ihrer Cloud-Umgebung hat letztlich eine Kostenkomponente. Selbst wenn Entwicklungsteams in einem Projekt Geschwindigkeit über Kosteneffizienz stellen sollen, wird die Optimierung von Kosten und Effizienz früher oder später zur zentralen Initiative.

Auch AWS hat das erkannt: Viele Ankündigungen zielten explizit darauf ab, Kunden in der Cloud Geld zu sparen. Eine der bedeutendsten war die Vorstellung der Graviton4-Chips, die die R8g-EC2-Instances antreiben. Graviton-Chips zählen zu den effektivsten Hebeln, um Ihre AWS-Kosten zu optimieren, und mit der vierten Generation bietet R8g das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller verfügbaren speicheroptimierten Instances.

Über den Graviton4-Chip hinaus kündigte AWS Verbesserungen der Datenqualität in AWS Glue sowie automatisierte Pattern-Analysen in CloudWatch-Logs an. Beide verbessern die Anomalieerkennung und damit auch die Kostenoptimierung in der Praxis.

Kontinuierliche Verbesserungen der Partner-Services

Als AWS Premier Partner mit einem brandneuen Strategic Collaboration Agreement über 5 Mrd. US-Dollar war DoiT besonders gespannt darauf, wie wir unsere AWS-Kunden künftig noch besser unterstützen können.

Dazu gehört, Amazon Q zu nutzen, um tiefere Insights zu gewinnen und Optimierungspotenziale in den AWS-Umgebungen unserer Kunden aufzudecken. Hinzu kommt der stärkere Fokus, den AWS auf Serverless- und Managed Services legt. Damit kann DoiT noch deutlich über rein technische Leistungen hinausgehen, mehr Business-Intelligence-Insights für Kunden bereitstellen und maßgeschneiderte Lösungen für deren individuelle Anforderungen entwickeln.

AWS kündigte zudem Verbesserungen beim partnergeführten Kundensupport an – am bedeutendsten in Form neuer Diagnose-Tools, mit denen Partner wie DoiT auf Metadaten und CloudWatch-Metriken zugreifen können, um Probleme in der AWS-Umgebung der Kunden schneller und präziser zu identifizieren und zu beheben. Auch mit dieser Erweiterung bleibt der Schutz von Kundendaten und Datenintegrität oberste Priorität: Partner haben weiterhin keinen Zugriff auf personenbezogene Daten in der Umgebung und können auch keine Änderungen an den AWS-Ressourcen der Kunden vornehmen.


Nach all den Ankündigungen aus der Wüste Nevadas in der vergangenen Woche stehen die Zeichen für AWS-Kunden gut, weiterhin den größtmöglichen Wert aus ihren Cloud-Ausgaben zu ziehen. Und da die Partnerschaft zwischen DoiT und AWS stärker ist als je zuvor, sind wir bestens aufgestellt, um unsere Kunden 2024 und darüber hinaus beim Erreichen ihrer Cloud- und FinOps-Ziele zu unterstützen.