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DoiT Cloud Analytics Alerts sind da

By Matan BordoJan 3, 20235 min read

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Behalten Sie Ihren Cloud-Verbrauch mühelos im Blick – feingranularer, als es klassische Budgets erlauben.

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Cloud-Verbrauch mühelos überwachen – in beliebiger Granularität

Cloud-Budgets sind ein guter Weg, um Kosten und Nutzung im Blick zu behalten – aber sie passen nicht zu jedem Szenario.

Was, wenn Sie zum Beispiel wissen wollen, sobald einer Ihrer Kubernetes-Cluster gegenüber der Vorwoche mehr als 10 % teurer wird? Oder sobald eine EC2-Maschine im Tagesvergleich um mehr als 25 % zulegt?

Normalerweise müssten Sie für jeden Cluster bzw. jede Maschine ein eigenes Budget anlegen, manuell den Betrag eintragen, der einer Steigerung von 10 % bzw. 25 % gegenüber der Vorwoche entspricht – und diesen Wert anschließend laufend an die Ausgaben der Vorwoche bzw. des Vortags anpassen. Sie sehen, wohin das führt.

Genau deshalb freuen wir uns, Cloud Analytics Alerts vorzustellen: Damit überwachen Sie Ihre Cloud-Kosten und -Nutzung deutlich granularer und flexibler.

Wann Cloud-Budgets, wann individuelle Alerts?

Budgets sind die richtige Wahl, wenn Ihre Schwellenwerte auf absoluten Zahlen beruhen und Sie eine einzelne Größe bewerten. Ein Budget für Ihre gesamten Google-Cloud-Ausgaben, für Kubernetes-Cluster oder für die Betriebskosten eines bestimmten Produkts ist absolut sinnvoll. Weniger geeignet sind sie – wie eingangs erwähnt – wenn Sie jede Instanz derselben Dimension einzeln bewerten möchten (also etwa jeden Ihrer K8s-Cluster) oder wenn Ihre Alerts auf prozentualen Veränderungen über ein bestimmtes Zeitintervall (z. B. wöchentlich) basieren sollen.

Beim Anlegen von Alerts in DoiT Cloud Intelligence™ haben Sie deutlich mehr Spielraum, was Sie überwachen und welche Trigger einen Alert auslösen, als bei klassischen Budgets.

Sehen wir uns an, wie Sie einen Alert in DoiT Cloud Intelligence anlegen!

So legen Sie einen Alert für Ihren Cloud-Verbrauch an

Was Alerts so flexibel macht: Sie nutzen Attributions, um den Geltungsbereich des Alerts festzulegen.

Attributions sind individuelle Ressourcen-Gruppierungen, die Sie in DoiT Cloud Intelligence anlegen, um Ihren Cloud-Verbrauch im Kontext Ihres Geschäfts zu verstehen.

Im folgenden Beispiel habe ich eine Attribution erstellt, die die Kosten meiner Staging-Umgebung abbildet. Sinngemäß sage ich damit: "Fasse alle Google-Cloud-Projekte zusammen, die das Wort ‚staging‘ enthalten – so definiert mein Unternehmen die Kosten der Staging-Umgebung." Sie können für Ihre Attributions aber jede beliebige Kombination aus Projekten/Accounts, Services, Labels/Tags und mehr verwenden.

Der Scope Ihres Alerts legt fest, welche Kosten- oder Nutzungsdaten ausgewertet werden.

Möchten Sie Ihre gesamten Google-Cloud- oder AWS-Kosten betrachten? Oder nur die Kosten, die einem bestimmten Team oder einer bestimmten Umgebung zugeordnet sind?

In unserem Beispiel betrachten wir ausschließlich die Kosten unserer Staging-Umgebung.

Sobald der Scope steht, definieren Sie die Bedingungen Ihres Alerts.

Wie unten zu sehen, wählen Sie zunächst Metrik, Währung und Zeitintervall. Anschließend entscheiden Sie, ob Ihr Alert ausgelöst werden soll, wenn:

  1. ein absoluter Schwellenwert erreicht wird,
  2. eine bestimmte prozentuale Veränderung der Kosten oder Nutzung des überwachten Objekts eintritt oder
  3. laut Forecast ein Schwellenwert innerhalb des gewählten Intervalls erreicht wird.

Optional gibt es zusätzlich die Einstellung "Evaluate for each". Damit wenden Sie Ihre Bedingung auf jede Ausprägung einer gewählten Dimension an – auf jeden Service, jeden Cluster, jeden Wert innerhalb eines Labels/Tags, einfach alles.

Im Beispiel unten habe ich "Scope (Project/Account)" ausgewählt. Mein Alert wird damit ausgelöst, sobald eines der Google-Cloud-Projekte – oder AWS-Accounts, falls vorhanden – meiner Staging-Umgebung in einer beliebigen Woche um mehr als 10 % zulegt.

Zum Schluss legen Sie nur noch fest, wer beim Auslösen benachrichtigt werden soll.

Alerts schärfen das Kosten- und Nutzungsbewusstsein – und die Verantwortung – auch bei Stakeholdern, die sonst kaum darüber nachdenken, was das, was sie in der Cloud bauen, eigentlich an Cloud-Verbrauch verursacht.

Sie könnten beispielsweise für jedes Ihrer Produkte (falls Sie mehrere haben) eigene Alerts anlegen und die zuständigen Product Manager und/oder Engineering Team Leads als Empfänger eintragen. So kennen sie die Kosten ihrer Produkte jederzeit – ganz ohne eigene Reports zu bauen.

Werfen wir nun einen Blick auf einige Praxisbeispiele, wie DoiT Alerts intern einsetzt!

Alerts-Anwendungsfall #1: Service-Kosten der Engineering-Teams

Im folgenden Beispiel hat jeder unserer Product Engineering Team Leads einen Alert angelegt, der die Service-Kosten sämtlicher Ressourcen überwacht, die das jeweilige Team nutzt.

Alerts-Anwendungsfall #2: Kostensteigerungen pro Maschine auswerten

Bei DoiT nutzen wir sowohl AWS EC2 als auch Google Cloud Compute Engine. Statt die Service-Kosten pauschal zu beobachten, möchte ich benachrichtigt werden, sobald eine SKU (also eine Maschine) im Wochenvergleich spürbar teurer wird. Genau das erledigt dieser Alert für uns mit wenigen Klicks.

Alerts-Anwendungsfall #3: Betriebskosten Ihres Produkts

Bei DoiT entwickeln wir Technologien, mit denen Sie Ihre Cloud-Kosten besser verstehen, optimieren und steuern. Der Betrieb unseres Technologie-Portfolios kostet Geld – und wir behalten genau im Blick, dass nichts aus dem Ruder läuft.

Mit einer Attribution, die alle Google-Cloud-Projekte rund um den Betrieb unserer Technologie zusammenfasst, erhalten wir einen Alert, sobald unsere Produktkosten im Wochenvergleich um mehr als 5 % steigen.

Cloud-Mehrausgaben mit mehreren "Sicherheitsnetzen" vermeiden

All das heißt nicht, dass Cloud-Budgets oder Anomalieerkennung keinen Zweck hätten. Anomaly Detection ist ideal, um unerwartete Kosten- oder Nutzungsspitzen aufzuspüren. Budgets helfen, die Kosten einzelner Einheiten (Teams, Produktlinien, Umgebungen) im Blick zu behalten. Sehen Sie Alerts als zusätzliches Sicherheitsnetz gegen ausufernde Cloud-Ausgaben.

Die gute Nachricht: Als DoiT-Kunde erhalten Sie Zugriff auf alle drei – zusammen mit dem restlichen Technologie-Portfolio von DoiT.

Um Ihren ersten Alert in DoiT Cloud Intelligence anzulegen, wechseln Sie in den Bereich "Alerts" (Hinweis: Sie benötigen die erforderlichen Benutzerberechtigungen).

Noch kein Kunde? Erfahren Sie, wie DoiT Ihnen hilft, Ihre Cloud-Ausgaben besser zu verstehen und zu optimieren – mit On-Demand-Zugang zu Senior Cloud Architects weltweit.

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