Vor einigen Monaten bin ich zum Produktteam von Attribute™ gestoßen. Seitdem kann ich mir kaum noch vorstellen, wie mein Leben aussah, bevor ich mich Hals über Kopf in die Kunst verliebt habe, aus Cloud-Kosten geschäftliche Erkenntnisse abzuleiten.
Für diesen Artikel – und für Sie, liebe Leserin, lieber Leser – habe ich noch einmal in meinen Erinnerungen gekramt und mir die Zeiten vergegenwärtigt, in denen ich das, was Attribute™ heute bietet, dringend gebraucht hätte. Ich nehme Sie mit zu einigen prägenden Szenen aus meinen früheren Rollen.
Das R&D-Dilemma: Feature-Anfragen und blinde Flecken
Vor ein paar Jahren war ich Technical Product Manager in einem R&D-Team. Meine Aufgabe: Feature-Anfragen von Kunden entgegennehmen und in die Entwicklungspipeline einschleusen.
Der Entscheidungsprozess? Ziemlich geradlinig – zumindest auf den ersten Blick. Unser Product Manager priorisierte Anfragen anhand der Königsdisziplin unter den Business-Metriken: dem ARR (Annual Recurring Revenue).
ARR ist zweifellos wichtig, zeigt aber nur eine Seite der Medaille – nämlich das, was wir vom Kunden einnehmen. Was dabei unter den Tisch fällt, ist mindestens genauso entscheidend: was uns der Kunde kostet, gerade in cloud-lastigen, mandantenfähigen Umgebungen wie unserer.
Damals hatten wir keine verlässliche Methode, das zu messen. Feature-Anfragen zu priorisieren, fühlte sich oft an wie eine Wanderung durchs Labyrinth mit verbundenen Augen. Wie viel R&D-Aufwand war gerechtfertigt? Welche Anfrage welches Großkunden gehörte nach vorne? Ohne Einblick in die Cloud-Kosten auf Kundenebene blieben diese Entscheidungen immer Stückwerk.
Attribute™ hätte die detaillierten Kundenkostendaten liefern können, um das Bild zu vervollständigen.
Das "Happy End" für Features – oder etwa doch nicht?
Ein paar Jahre später war ich Backend Developer und Squad Leader. Die folgende Szene kommt Ihnen vielleicht bekannt vor:
Ich schrieb Code für ein glänzendes neues Feature, testete es lokal, übergab es an QA, dann ins Product Acceptance Testing und rollte es schließlich Schritt für Schritt aus. Zeit zum Feiern: Ein neues Feature war live!
Doch jetzt kommt der Haken: Bevor wir Features in ihr "Happy End" entlassen, vergessen wir oft eine zentrale Frage: Was kostet uns das Ganze eigentlich?
Klar, Kosten während der Testphase vorherzusagen, ist schwierig – man kann nicht immer voraussehen, wie Kunden ein Feature nutzen werden. Aber sollten wir nicht wenigstens die Kosten eines Features nach dem Launch im Blick behalten? In modernen Shared-Resource-Umgebungen ist das ohne ein Tool wie Attribute™ praktisch unmöglich.
Dank unserer fortschrittlichen Technologie erkennt Attribute™ die Cloud-Ausgaben eines neuen Features automatisch.
Die API-Call-Epidemie: Jeder Call zählt
Reden wir über API-Calls – die stillen Helden (oder Bösewichte?) moderner Systeme. In meiner früheren Rolle in der AdTech-Branche waren sie allgegenwärtig und hielten den Betrieb unauffällig am Laufen.
API-Calls waren damals ein Grundpfeiler unseres Geschäfts. Wir nutzten sie, um Kundenkampagnen auf Werbeplattformen wie Meta, Google und TikTok hochzuladen und Daten von Advertisern, MMPs und anderen Quellen abzurufen. Diese Calls – und das Speichern ihrer Ergebnisse – kosteten Geld.
Aber der Clou: Wir wussten nie genau, was uns jeder einzelne API-Call kostete. Mit Attribute™ hätte ich die Kosten jedes einzelnen API-Calls exakt beziffern und sogar die größten Kostentreiber pro Workload oder Feature identifizieren können.
Hätte ich damals nur Attribute™ gehabt …
Im Rückblick sehe ich, wie viel fundierter und wirkungsvoller meine Entscheidungen mit Attribute™ hätten ausfallen können. Ob bei der Priorisierung von Feature-Anfragen, der Kostenkontrolle bei neuen Features oder dem Bändigen ausufernder API-Calls – Attribute™ wäre an jedem entscheidenden Punkt ein Game-Changer gewesen.
Heute bin ich Teil des Teams, das dieses Tool entwickelt, und freue mich, anderen dabei zu helfen, genau diese Hürden zu umgehen. Denn die wahren Kosten der Cloud-Nutzung zu kennen, ist nicht nur gut fürs Geschäft – es verschafft allen in Produkt, Engineering oder Betrieb echten Handlungsspielraum.