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Attribute™ Sensor jetzt offiziell für GKE Autopilot zertifiziert

By Izhak ZimmermannJul 15, 20253 min read

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In der dynamischen Welt cloud-nativer Technologien vereinfacht Google Kubernetes Engine (GKE) Autopilot den Kubernetes-Betrieb, indem die zugrunde liegende Infrastruktur automatisch verwaltet wird. Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass der Attribute™ Sensor jetzt offiziell für GKE Autopilot zertifiziert ist – GCP-Kunden erhalten damit tiefe Echtzeit-Einblicke in Kosten und Ressourcennutzung ihrer Autopilot-Workloads.

Konkret heißt das: Google-Cloud-Kunden, die Autopilot einsetzen, können die Zero-Tagging-Technologie von Attribute™ ab sofort ohne Aufwand einführen und Kosten granular auf Applikationsebene über Teams, Produkte und Kunden hinweg auswerten.

eBPF auf GKE Autopilot – das steckt dahinter

GKE Autopilot vereinfacht das Cluster-Management, indem Node-Konfiguration und -Verwaltung abstrahiert werden. Diese Managed-Umgebung stellt jedoch besondere Anforderungen an Monitoring- und Security-Tools, die tieferen Zugriff auf den Kernel benötigen.

Genau hier spielt eBPF (extended Berkeley Packet Filter) seine Stärken aus. Der Attribute™ Sensor basiert auf eBPF-Technologie und gewinnt so über Packet Inspection tiefe Einblicke in den Ressourcenverbrauch auf Applikationsebene. Die Technologie läuft in einer sicheren, gesandboxten Umgebung im Kernel mit ausschließlich lesenden Berechtigungen – für ein Höchstmaß an Sicherheit bei minimalem Betriebsrisiko.

Möglich wird unser Support für GKE Autopilot durch das Partnerprogramm von Google, über das ausgewählte, verifizierte Lösungen mit den nötigen Berechtigungen in Autopilot-Clustern laufen dürfen. So profitieren Sie vom vollen Funktionsumfang des Attribute™ Sensors, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Managed-Charakter Ihrer Autopilot-Umgebung einzugehen.

Warum der Attribute™ Sensor für Ihre GKE-Autopilot-Cluster?

Gerade wenn Sie die operative Effizienz von GKE Autopilot nutzen, ist es umso wichtiger, Ihre Kostentreiber zu kennen. Der Attribute™ Sensor liefert das fehlende Puzzleteil:

  • Ganzheitliches Kostenverständnis: Blicken Sie über die reinen Infrastrukturkosten hinaus und ordnen Sie Ausgaben konkreten Features, Anwendungen, Teams und Kunden zu.
  • Granulare Ressourcennutzung: Durch die Analyse von Netzwerkpaketen erfasst und aggregiert der Sensor Nutzungsmetriken über alle Workloads hinweg – auch für gemeinsam genutzte Ressourcen. So lässt sich etwa exakt bestimmen, welche Ressourcen ein bestimmter API-Aufruf eines Microservices verbraucht.
  • Auf Performance optimiert: Der Sensor ist für Umgebungen mit hohem Traffic ausgelegt und aggregiert Nutzungsmetriken bereits im Cluster, bevor Daten an das Attribute™-Backend übertragen werden. Das senkt die Datenübertragungskosten und eignet sich für Deployments jeder Größenordnung. Performance-Tests belegen einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Anwendungsleistung: Die CPU-Auslastung bleibt selbst unter Spitzenlast innerhalb einer Obergrenze von 5 %.
  • Security-First-Design: Der Attribute™ Sensor verfolgt einen konsequenten Security-First-Ansatz. Alle Daten werden über TLS-verschlüsselte Verbindungen übertragen, sensible Informationen bereits in Ihrer Umgebung entfernt, bevor sie das System verlassen. Das eBPF-Programm selbst durchläuft eine strenge Verifizierung, um potenzielle Exploits von vornherein auszuschließen.

Erste Schritte mit Attribute™ auf GKE Autopilot

Das Deployment des Attribute™ Sensors in Ihrer GKE-Autopilot-Umgebung ist unkompliziert. Der Sensor wird über einen Operator ausgerollt, und unsere dynamische Konfiguration deckt auch Umgebungen mit GCP Autopilot ab.

Für weitere Informationen und eine auf Ihre Umgebung zugeschnittene Installationsdokumentation wenden Sie sich bitte an unser Support-Team unter [email protected].