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Shared Costs sauber aufteilen – für präzise Cloud-Kostenzuordnung

By Matan BordoJul 6, 20235 min read

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Wer Kosten sauber auf seine Kostenstellen verteilen will, kommt an Shared Costs nicht vorbei. So verteilen Sie Shared Costs in DoiT Cloud Intelligence™ auf verschiedene Gruppen.

In der Cloud-Reise jedes Unternehmens gibt es einen Moment, ab dem die Cloud-Rechnung deutlich genauer unter die Lupe genommen wird als zuvor.

Das kann das Erreichen einer bestimmten monatlichen Ausgabengrenze sein, ein unbemerkt aufgetretener Kostenausreißer, die Verhandlung eines Commitment-Vertrags mit Ihrem Cloud-Anbieter – oder der Augenblick, in dem Sie Geschäftsführung oder Vorstand die Ausgaben nicht mehr schlüssig erklären können.

Was auch immer der Auslöser ist: Cost Allocation ist Ihr Schlüssel zu echter Transparenz bei den Cloud-Ausgaben. Sobald Sie Kosten Ihrer Organisationsstruktur zuordnen, lassen sich Geschäftsfragen rund um Ihre Cloud-Ausgaben mühelos beantworten – und Sie können Engineers dazu motivieren, Verantwortung für ihren Kostenanteil zu übernehmen.

So wichtig es ist, Cloud-Kosten den Kostenstellen zuzuordnen – Sie haben es zusätzlich mit Shared Costs zu tun: Support-Gebühren, gemeinsam genutzte Ressourcen (z. B. Storage) und Ähnliches.

Wenn Sie Shared Costs bei der Kostenzuordnung außen vor lassen,

  1. verteilen Sie Kosten zu niedrig oder zu hoch auf Ihre Kostenstellen,
  2. fühlt sich niemand für diese Kosten verantwortlich – mit dem Risiko, dass sie aus dem Ruder laufen, und/oder
  3. basieren Forecasts und Budgets auf unvollständigen Daten, was zu schlecht fundierten Entscheidungen führt.

Genau hier setzt Cost Splitting in Cloud Analytics Reports an: DoiT-Kunden können Shared Costs und nicht zugeordnete Kosten in DoiT Cloud Intelligence problemlos auf verschiedene Stakeholder-Gruppen verteilen.

Bevor wir uns ansehen, wie das in DoiT Cloud Intelligence konkret funktioniert, ein kurzer Blick auf zwei Voraussetzungen für das Cost Splitting:

  1. Cloud-Kosten unternehmensspezifischen Gruppierungen zuordnen und
  2. diese so kombinieren, dass klar ist, auf welche Kostenstellen die Shared Costs verteilt werden sollen.

Cloud-Kosten mit Attributions auf Ihre Organisationsstruktur abbilden

DoiT-Kunden nutzen Attributions, um Cloud-Kosten mit ihrem Geschäft zu verknüpfen. Eine Attribution ist eine logische Gruppierung von Cloud-Ressourcen (z. B. einzelne VMs, Tags, Projekte/Accounts usw.).

Mit Attributions brauchen Sie weder eine perfekte Account-Struktur noch lückenloses Tagging, um Cloud-Kosten organisationsspezifischen Kategorien wie Produkten, Teams und mehr zuzuordnen. Oder Sie ergänzen Ihre bereits saubere Account-Struktur und Ihre durchdachte Tagging-Strategie um Attributions, damit deren Grenzen einer sauberen Kostenzuordnung nicht im Weg stehen.

Manche Cloud-Dienste haben zum Beispiel ihre Eigenheiten dabei, wie und in welchem Umfang sich Kosten taggen lassen. Google Cloud Storage bietet ausschließlich Labeling auf Bucket-Ebene – nicht pro Objekt. Damit wird der Umgang mit Buckets, die mehreren Einheiten zuzuordnen sind, knifflig.

Oder Sie haben eine Struktur mit einem Projekt/Account pro Team und einem oder mehreren gemeinsam genutzten Projekten, deren Kosten verteilt werden müssen.

Hinzu kommt: Kosten lassen sich nicht rückwirkend taggen. Attributions ergänzen Ihre Tagging-Strategie in all diesen Fällen und verhelfen Ihnen zu einer lückenlosen Kostenzuordnung.

Illustration of how to map costs to cost centers with Attributions Beispiel einer Attribution, die die Kosten eines Engineering-Teams definiert (alle Ressourcen mit dem Tag "team:engineering" in zwei Accounts)

Im Beispiel unten werden die Kosten der BI-Anwendung als alle Ressourcen definiert, deren "team"-Label oder Projekt-Label-Wert "BI Application" entspricht.

Weitere beliebte Anwendungsfälle für Attributions finden Sie hier.

Example of an attribution defining costs for a BI application

Beispiel einer Attribution, die die Kosten einer BI-Anwendung definiert

Als Nächstes legen wir per Attributions fest, welche Kosten Shared Costs sind. In unserem Beispiel haben wir alle Gebühren rund um AWS- und GCP-Support gebündelt – Shared Costs können aber genauso gemeinsam genutzte Ressourcen wie Storage oder Kubernetes-Kosten umfassen.

Attribution defining shared cloud costs

Attribution zur Definition von Shared Cloud Costs

Attributions und Shared Costs zusammenführen

Attribution Groups helfen Ihnen, Kosten über eine gemeinsame Menge an Attributions hinweg zuzuordnen, und legen damit das Fundament für das Aufteilen von Shared Costs und nicht zugeordneten Kosten – also Kosten, die mit keiner Attribution einer Attribution Group verknüpft sind.

Nachdem alle gewünschten Attributions angelegt sind – in unserem Fall sämtliche Anwendungen plus Shared Costs – fassen wir sie nun in einer Attribution Group zusammen.

Unten sehen Sie eine Attribution Group "Applications" mit Attributions für die Kosten dreier verschiedener Anwendungen sowie unsere Shared Costs samt nicht zugeordneter Kosten.

Gruppe von Attributions, die unsere verschiedenen Anwendungskosten zusammen mit den Shared Costs abbildet.

Group of Attributions representing our different Application costs, along with shared costs.

Gruppe von Attributions, die unsere verschiedenen Anwendungskosten zusammen mit den Shared Costs abbildet.

Sie ermöglichen außerdem, eine Gruppe von Attributions nach einer weiteren Gruppe aufzuschlüsseln. Im Beispiel unten brechen wir die Anwendungskosten mit zwei Attribution Groups nach Umgebung herunter – die eine enthält die Anwendungskosten, die andere die Kosten je Umgebung.

"Breaking

Shared Costs und nicht zugeordnete Kosten aufteilen

Jetzt können wir nicht zugeordnete Kosten und Shared Costs auf die drei Anwendungen verteilen, deren Kosten wir nachverfolgen wollen. Starten Sie die interaktive Tour, um es selbst auszuprobieren, oder folgen Sie einfach den Schritten unten.

Dazu bauen wir einen Report auf Basis unserer Attribution Group "Applications". Anschließend klicken wir auf die drei vertikalen Punkte neben dem "Applications"-Chip und dann auf "Distribute costs".

"Step

Zuerst verteilen wir die nicht zugeordneten Kosten, indem wir den Eintrag "Unallocated" aus dem Dropdown auswählen.

"Step

Beim Aufteilen der Kosten haben Sie drei Optionen:

  • Evenly split – verteilt die Kosten gleichmäßig auf alle ausgewählten Attributions.
  • Proportional – verteilt die Kosten anhand des proportional gewichteten Kostenanteils jeder ausgewählten Attribution.
  • Custom – verteilt die Kosten anhand eines individuell definierten Prozentsatzes auf Ihre Ziele.

Wir verteilen die nicht zugeordneten Kosten gleichmäßig auf die drei Application-Attributions.

"Splitting

Zum Schluss klicken wir auf " Distribute cost" und lassen den Report erneut laufen. Das Gleiche wiederholen wir für unsere "Shared Costs"-Attribution.

Unten sehen wir, wie sich die Kosten jedes Teams in tatsächliche Kosten und den jeweiligen Anteil an Shared Costs und nicht zugeordneten Kosten aufteilen.

Damit haben wir ein präziseres Bild davon, welche Kosten jedes Team verantwortet. Langfristig sollten Sie diese nicht zugeordneten Kosten jedoch durch besseres Tagging und/oder eine Verfeinerung Ihrer Attributions reduzieren – idealerweise auf 0 $.

"Breakdown

Eines der zentralen FinOps-Prinzipien lautet: " Jeder übernimmt Verantwortung für seine Cloud-Nutzung". Damit Engineering-Teams das überhaupt können, brauchen sie ein präzises Bild ihrer Kosten – sonst gehen sämtliche Schlüsse aus der Analyse ihrer Cloud-Kosten am Ziel vorbei.

Cost Splitting in DoiT Cloud Intelligence verteilt Shared Costs und nicht zugeordnete Kosten auf die relevanten Geschäftsbereiche – für mehr Kostentransparenz bei Ihren Cloud-Nutzern und zugleich klare Verantwortlichkeiten.

Starten Sie die interaktive Tour: Sie führt Sie vom Anlegen einer Attribution und Attribution Group bis hin zum Aufteilen von Shared Costs und nicht zugeordneten Kosten.