Cloud Intelligence™Cloud Intelligence™

Cloud Intelligence™

Log-Aufbewahrung per Google Cloud Logging CLI erhöhen

By Mike SparrJun 1, 20202 min read

Diese Seite ist auch in English, Español, Français, Italiano, 日本語 und Português verfügbar.

Manchmal brauchen Sie schnell ein paar pragmatische Kennzahlen aus Ihrer Cloud-Infrastruktur. Was tun, wenn Sie etwa die monatlichen API-Aufrufe zählen möchten, aber weder eine Application-Performance-Monitoring-Lösung im Einsatz haben noch Agents in Ihren Anwendungen eingebunden sind?

Auf der Google Cloud Platform (GCP) liegt die Standard-Aufbewahrungsdauer für Logs leider bei nur 30 Tagen – aber: Sie können die Logging-Standardwerte überschreiben.

Log-Aufbewahrung anpassen

  • Stackdriver-Logs (Standard: 30 Tage)
  • Audit-Logs (Standard: 400 Tage)
  • Metriken (Standard: 6 Wochen)

Früher mussten Sie einen Log-Sink anlegen und Ihre Logs an Cloud-Storage-Buckets, PubSub, BigQuery oder ein anderes Ziel ausleiten, um sie für spätere Auswertungen vorzuhalten. Für die langfristige Speicherung und Analyse ist das nach wie vor empfehlenswert – mit dem unten gezeigten Beta-Feature der gcloud CLI haben Sie nun jedoch etwas mehr Spielraum.

  1. Aktuelle Standardkonfiguration anzeigen

gcloud beta logging buckets list

2. Standard-Aufbewahrungsdauer erhöhen (zwischen 1 und 3650 Tagen)

gcloud beta logging buckets update _Default --location=global --retention-days=90

3. Prüfen, ob die neue Aufbewahrungsrichtlinie greift

gcloud beta logging buckets describe _Default --location=global

Passende Filter und Metriken aufbauen

Sobald die Log-Aufbewahrung passt (behalten Sie dabei die Speicherkosten im Blick), können Sie ganz nach Bedarf Filter und Metriken anlegen.

Auch über die Google Cloud Console (Web-Admin) lassen sich Logs filtern und herunterladen – allerdings nur eingeschränkt. Wenn Sie Logs für einen bestimmten Zeitraum oder Bereich abrufen möchten, greifen Sie besser zum Befehl gcloud beta logging read.